Digital Detox – Mit diesen Methoden bewusst offline gehen

Aktualisiert: 30. Juni 2021



Ein Leben ohne Smartphone? Für die meisten unter uns undenkbar. Denn wir leben in einer Always-on-Kultur. Einem Zeitalter, in dem wir ständig online und abrufbar sind. Ein 24/7 abrufbares Leben bedeutet aber auch, dass wir immer gestresster werden und auf lange Sicht unglücklicher werden. Heute zeige ich euch, wie ihr mit einem bewussten Umgang wieder Herr über euer Smartphone werdet.


Der digitale Burn-out


Alle elf Minuten entsperren wir durchschnittlich unser Handy. Jedes Mal, wenn eine neue Botschaft aufblinkt, werden wir aus unserer Tätigkeit herausgerissen. Der reflexhafte Griff zum Smartphone hindert uns an drei wesentlichen Dingen im Leben: dem bewussten Wahrnehmen und Erleben unserer Umwelt, dem Abschalten und dem effektiven Arbeiten. Denn unsere Aufmerksamkeit driftet beim Griff zu unserem Smartphone immer wieder ab und sinkt unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Damit kommen wir gar nicht erst in den Zustand der kompletten Vertiefung, die sich erst nach etwa 15 Minuten einstellt. Außerdem sind wir ständig einer Reizüberflutung ausgesetzt, die unweigerlich Stress auslöst. Denn unser Organismus kann nur eine bestimmte Menge an Informationen auf einmal aufnehmen.


Die Gründe – zwischen Erwartungsdruck und Glücksgefühlen


Doch warum fällt es uns so schwer, das Smartphone einfach wegzulegen? In unserer Always-on-Kultur ist die permanente Erreichbarkeit zur Gewohnheit geworden und wird von allen als selbstverständlich vorausgesetzt. Das erzeugt einen hohen sozialen Druck in uns. Ständig ist man gefordert, Erwartungen anderer zu erfüllen. Ein weiterer Grund, warum wir unserem Smartphone nicht widerstehen können, liegt an der Sehnsucht des Menschen, nicht alleine zu sein. Diese Sehnsucht wird über das Handy und vor allem sozialen Medien gestillt, sodass unser Handy zum unverzichtbaren täglichen Begleiter wird. Immer wenn eine Whatsapp-Nachricht oder ein Like von Instagram aufblinkt, schüttet unser Gehirn das Glückshormon Dopamin aus. Davon wollen wir natürlich mehr. Daher wächst auch das Gefühl, etwas zu verpassen, sobald wir offline sind.


Wege aus der digitalen Stressspirale


Bei einem Digital Detox geht es nicht darum, komplett auf das Smartphone zu verzichten. Vielmehr soll ein bewusster Umgang mit dem Handy gelernt werden. Denn wer gelernt hat, sein Verhalten wahrzunehmen, kann es im nächsten Schritt auch leichter kontrollieren.


1. Entrümpeln


Der erste Schritt ist es, unnötige Apps und Benachrichtigungen zu deaktivieren oder stumm zu schalten, damit wir die tägliche Informationsflut ein Stück abdämmen können.


2. Grenzen setzen


Sprecht eure Freunde oder eure Arbeitskollegen offen an, wenn ihr euch von der Vielzahl an Nachrichten gestresst fühlt und eine Auszeit benötigt. Ihr müsst nicht jeder Nachricht sofort antworten. Ihr allein entscheidet, wann es euch passt zu antworten. Selbst aufgestellte Grenzen für die Kommunikation verringern den sozialen Druck.


3. Pausen machen


Legt euch jeden Tag smartphonefreie Zeiten ein, in denen ihr einfach mal die Pause ohne Smartphone genießt. Ihr werdet schnell merken, dass ihr nichts verpasst.


4. Signaltöne abstellen


Jeder Signalton lenkt von der aktuellen Tätigkeit oder Arbeit ab. Schaltet sie konsequent ab und stellt euer Handy auf Vibration, damit ihr dennoch wichtige Anrufe nicht verpasst.


5. Handy umdrehen


Neben Signaltönen lassen wir uns auch durch aufblinkende Nachrichten ablenken. Ein einfacher Tipp ist es also einfach sein Handy beim Arbeiten umzudrehen. So verringert ihr euren Drang, bei aufblinkenden Nachrichten zum Handy zu greifen.


6. Handyfreie Zonen


Legt euch auch handyfreie Räume fest wie etwa das Schlafzimmer oder den Esstisch. Damit macht ihr es euch zur Routine offline Zeiten einzuplanen.


Neben dem bewussten Umgang ist es auch wichtig, sein eigenes offline Leben wieder zu trainieren. Achtsamkeit lernt man nur, wenn man sich auf die Menschen im eigenen Kreis einlässt und mit ihnen zeit verbringt. Ein Waldspaziergang statt Instagram, ein reales Gespräch statt ellenlange Chats. Lasst uns raus aus der Always-on-Kultur und hin zur Sometimes-off-Kultur. 🧡


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