Energiespender und Energienehmer

Aktualisiert: 30. Juni 2021



Wir kennen und haben sie alle die sogenannten Energienehmer, die uns im Alltag sehr viel Energie, Kraft, Zeit und Nerven rauben. Es können Menschen in unserem Umfeld sein, die uns mehr Kraft nehmen, als uns zu geben. Aber auch wir selbst können der Grund sein, warum wir ständig Aufgaben verschieben, pessimistisch sind und nur das Schlechte im Leben sehen. Etwas Energie hier abgezogen, etwas Energie dort ergibt in der Summe ein großer Overload oder sogar ein Mental-Breakdown. Umso wichtiger ist es herauszufinden, was euch Energie zurückgibt, euch wieder ins Gleichgewicht bringt und glücklich macht.


Bist du ein Energiespender oder Energienehmer?


Wenn man es genau nimmt, gibt es eigentlich nur zwei Arten von Menschen auf der Welt: die Energiegeber und die Energienehmer. Energiespender sind jene Menschen, von denen man sich positiv angezogen fühlt. Sie erhellen jeden Raum und allein ihr Anblick kann inspirierend sein. Sie sind mehr an anderen interessiert als an sich selbst. Sie stellen Fragen und hören mehr zu als sie reden. Sie sind fröhlich, ermutigend, enthusiastisch und echt. Energiespender hinterlassen bei jedem, dem sie begegnen, einen positiven Eindruck.


Energienehmer sind negativ und egozentrisch, sie sind zynisch, düster, kritisch und desinteressiert. Zeit mit Energienehmer zu verbringen, lässt uns häufig erschöpft und entmutigt zurück. Sie scheinen ein Problem für alle Lösungen zu haben und sehen die Schuld bei anderen nur nicht bei sich selbst. Versucht solche Menschen unter allen Umständen zu vermeiden. Auch wenn das bedeutet, dass ihr euch selbst in den Vordergrund stellen müsst und es der Person nicht immer recht machen könnt. Denn negative Energie ist ansteckend und kann sich auf unsere Produktivität und Freude auswirken.


Von Zeit zu Zeit kommen wir alle mal vom Kurs ab. Vor allem in einer stressigen Zeit können wir schnell von einem Energiespender zu einem Energienehmer werden. Unsere Arbeitszufriedenheit, Erfüllung und unser berufliches Fortkommen hängen davon ab. Es liegt also an uns nicht die Energie eines anderen Menschen zu rauben, sondern mehr Dinge für uns selbst zu tun, um die eigenen Reserven zu stärken.


Hier eine Liste zum Energietanken:

  • Gute Ernährung

  • Sonnenlicht

  • Balance

  • Parkplatz-Gespräche

  • Eine volle Nachtruhe

  • Horizont erweitern

  • Alleinsein

  • Unterstützende Freunde

  • Konstanz

  • Produktiv sein


Sei ehrlich zu dir selbst


  1. Sucht ihr instinktiv nach dem Positiven? Wenn nicht, dann versucht aus jeder Situation etwas zu lernen, anstatt bei dem zu verweilen, was schief gelaufen ist und nach „Schuldzuweisungen“ und Erklärungen zu suchen.

  2. Eine Schlüsseleigenschaft von Energiespendern besteht darin, dass sie kein Problem damit haben, ihre Energie in den Erfolg anderer zu stecken, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse zu vergessen. Energienehmer sind hingegen oft nur mit sich selbst beschäftigt. Fragt euch selbst, wann ihr das letzte Mal jemanden aus freien Stücken ermutigt habt, ohne an den eigenen Gewinn zu denken.

  3. Stellt euch einen Moment lang vor, dass ihr von einer Energieblase umgeben seid. Wie würden andere Menschen die Energie in eurer Blase beschreiben? Wäre sie leicht, verspielt, fürsorglich, auf Möglichkeiten ausgerichtet, interessiert, neugierig, warm und liebevoll? Oder wäre sie schwer, dunkel, aggressiv, wütend, gelangweilt, gleichgültig, kalt und unfreundlich? Wir alle tragen eine Blase oder eine Aura mit uns, die bei jedem, dem wir begegnen, einen Eindruck hinterlässt oder ihn sogar beeinflusst. Stellt also sicher, dass eure Blase so ist, wie ihr sie euch wünscht.

  4. Eine banale, aber wichtige Frage: Lächelt ihr viel? Wenn ihr es euch zur Gewohnheit macht, anderen Menschen mit einem Lächeln zu begegnen, werdet ihr auch ein Lächeln zurückbekommen. Lernt die Eigenschaften von anderen Energiegebern zu beobachten, die ihr gerne übernehmen wollt und fangt an, sie in eurem Auftreten einzubauen.

  5. Wenn wir ehrlich zu uns sind, werden wir schnell feststellen, dass wir manchmal dazu neigen, die Energie aus einem Raum zu saugen – Ehrlichkeit tut manchmal weh – ist aber essentiell, um an sich zu arbeiten. Fragt auch eure Freunde, wie sie euch einschätzen. Hört ihnen zu und schätzt auch diejenigen, die ehrlich zu euch sind, denn das ist Feedback, aus dem ihr lernen könnt!


Versucht im Alltag mehr Energie zu geben, als zu nehmen und umgibt euch mit Menschen, die dasselbe tun. Freude ist ansteckend, Freude ist magnetisch. 🧡



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