How to Care Less



Früher hörte ich immer auf das, was andere sagten, weil ich mein Leben selbst nicht in der Hand hatte. So endete ich an Orten, an denen ich nicht sein wollte, nahm Jobs an, die mir kein Spaß bereiteten und machte Dinge, die ich lieber nicht getan hätte. Ich wünschte, ich hätte es besser gewusst. Heute im Blog: How to Care Less.

Je älter wir werden, desto mehr machen wir uns Gedanken darüber, was andere über uns denken. Die Folge: Wir hören auf unserer Leidenschaft nachzugehen und verfolgen stattdessen Dinge, die uns die Anerkennung von anderen Menschen verschaffen. Um am Ende des Tages noch weniger mit uns und unserem Leben zufrieden zu sein.

Wenn ich zurückblicke, stelle ich fest, dass die Menschen gute Absichten hatten. Diese waren jedoch nicht so hilfreich, wie ich dachte. Die Menschen wollten helfen, aber ihre Empfehlungen basierten alle auf ihre eigene Befangenheit und ihre persönliche Einstellung. Was für sie funktioniert, funktioniert vielleicht nicht für mich. Was sie glücklich macht, macht mich vielleicht nicht glücklich, weil ihr Leben nicht das meines ist.

Mir ist klar geworden, dass die Menschen nicht so viel über mich nachdenken, wie ich es gerne glauben würde. Sie sind nicht diejenigen, die mein Leben leben, sondern ich. Im Jahr 2022 fing ich an, nur noch das zu tun, was ich tun wollte, und kümmerte mich weniger darum, was andere Leute dachten, was ich tun sollte. Ich lebte alleine in München, fand den Weg zu mir selbst, lernte neue Freunde kennen und verhalte mich seither so, wie ich bin: tollpatschig, emotional, engagiert, manchmal zu nett aber oftmals auch sehr zickig. Ich bin die Hauptfigur in meinem Leben, und das ist meine Geschichte, die ich zu erzählen habe.

Was ist eure Geschichte?

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