Self Care Routine: produktive Gewohnheiten für mehr Motivation im Alltag



Motivation soll angeboren sein? Wer das glaubt, der irrt sich gewaltig. Denn es sind nicht Gene, sondern produktive Gewohnheiten, die einen Schweinehund zum Workaholic machen. In diesem Blogbeitrag zeige ich euch 7 simple, aber dennoch hilfreiche Gewohnheiten, um eure Produktivität zu verdoppeln.


1. Liebe deinen Morgen


Ein motivierter Tag startet bereits in den ersten Morgenstunden. Nicht ohne Grund gibt es das Sprichwort: Bist du mit dem falschen Fuß aufgestanden. Denn wer früh aufsteht, hat sich bereits einen Vorteil verschaffen. Während die meisten Menschen kurz vor knapp aufstehen, um sich schnell fertigzumachen, etwas zu frühstücken und sich ins Arbeits-bzw. Studentenleben zu stürzen, könnt ihr eure gewonnene Zeit sinnvoll nutzen. Dafür müsst nicht um 6:30 aufstehen, es reicht auch wenn ihr 30 Minuten früher als sonst auf steht. Nutzt die wertvolle Zeit und baut euch eine eigene Morgenroutine auf, um euren Körper und Geist auf den kommenden Tag vorzubereiten.


2. Kein Stress zum Frühstück


Wenn ihr euch eine Morgenroutine aufbaut, lernt ihr den Tag ohne Stress zu beginnen. Denn wer Stress frühstückt, endet mit einem Tag voll Stress und unerledigten Aufgaben. In den 30 Minuten Extra Zeit könnt ihr zum Beispiel ein gutes Buch lesen, ein Power-Workout machen, Meditieren oder einfach ein leckeres Frühstück genießen. So kann euch nicht einmal der morgendliche Stau aus der Ruhe bringen.


3. Von der To-do zur Done-Liste


Dass To-do-Listen nützlich sind, muss ich euch wohl nicht erklären. Denn durch eine To-do-Liste legt ihr euren Fokus für den Tag fest und wisst stets, was zu tun ist. Warum viele To-do-Listen trotzdem unerledigt bleiben oder auf den nächsten Tag verschoben werden, liegt darin, dass zu viele Aufgaben aufgeschrieben werden und oftmals die wichtigsten Aufgaben am Ende des Tages noch offenbleiben. Teilt euch also jeden Morgen die To-do-Listen nach Prioritäten ein. Der wichtigste Punkt eurer Liste bekommt eine 1 oder wer gern mit festen Zeiten arbeitet, den frühesten Zeitstempel. Alles andere kommt danach. Da die größte und wichtigste Aufgabe meist auch die schwerste und mühsamste ist, solltet ihr sie direkt am Morgen, zum Beispiel nach eurer ausgelassenen Morgenroutine erledigen. Das hat einen psychologischen Effekt, denn wenn die wichtigsten Aufgaben schon am Morgen erledigt sind, steigt auch die Motivation und Freude für den anstehenden Tag. Ab diesem Punkt kann es also nur noch bergauf gehen.

4. Schneller in den Flow-Modus kommen


Jeder hatte es schon mal. Auch wenn es selten eintrifft. Wenn wir im Flow-Modus sind, befinden wir uns in einem kompletten Tunnelblick und vergessen alles um uns herum, weil wir vollkommen in unserer Tätigkeit aufgehen. In diesem Zustand arbeiten wir am produktivsten, besten und schnellsten. Für manche braucht es einen Ort, in der alle Ablenkungen für eine gewisse Zeit abgeschaltet ist. Für andere reichen aber auch routinierte Gewohnheiten, die das Gehirn auf einen Flow-Zustand einstellen und aktivieren können. Für mich ist das zum Beispiel ein Glas meiner Lieblingsgetränke – am Morgen ist das ein Glas Kaffee, mittags ein Glas Wasser mit Limette und abends ein Glas leckeren Tee. Jedes Mal, wenn ich aus der Tasse trinke, schalte ich ab, da ich es gewohnt bin, in diesem Zustand zu arbeiten. Auch Orte, an denen ihr euch immer zum Arbeiten hinsetzt, können solche Ankerpunkte sein. Ich persönlich arbeite überraschenderweise am besten an bequemem Orten wie meinem Sessel oder in meinem Bett, weil ich es gewohnt bin, dort morgens mit der Arbeit zu starten und abends zu enden. Kurzgesagt das Gehirn merkt sich: Kaffe/Sessel = produktives Arbeiten.


5. Arbeit in Zeitintervallen


Wir alle können sehr gut und produktiv für kurze Zeitintervalle arbeiten, aber nach ein paar Stunden machen wir meistens schlapp und surfen auf Instagram oder schauen uns dumme Videos an. Um dieses Tief zu vermeiden, solltet ihr euch Zeitintervalle einplanen, in denen ihr eure Arbeit erledigen wollt. Plant diese Zeit großzügig, denn sonst seid ihr am Ende demotiviert, wenn ihr die Aufgabe nicht in der festgelegten Zeit erledigt. Für meinen Blog habe ich zum Beispiel feste Arbeitstage, das ist meistens der Dienstag. Je nachdem, wie viele und wie wichtige Aufgaben ich an diesem Tag nachgehen muss, plane ich den Blog mal morgens, mal abends in meinen Zeitplan ein. Ob am Morgen oder Abend, ich schreibe mir immer die Zeit auf, von wann bis wann ich mich dem Blog widme. Da ich weiß, dass ich meistens eine Stunde dafür brauche, schreibe ich mir dann zum Beispiel (12-13 = Blog) in den Kalender und versuche es in dieser Zeit zu schaffen. Danach mache ich dann Pause oder arbeite an der nächsten Aufgabe weiter. Arbeitet in Sprints statt in Marathons, so bleibt ihr produktiv und energetisch.


6. Findet Zeit für euch selbst


Als Workaholic schaffe ich diesen Punkt meistens nur am Morgen und am Abend. Aber auch das ist wichtig. Denn jeder Körper braucht nach einem Sprint erst mal Pause. Manche Menschen benötigen es öfter, manche seltener. Doch Pausen sollte jeder einlegen. Für mich ist das Videos schauen, da ich in diesen Zustand am besten abschalten kann. Ich kann mir das auch erlauben, da ich wenig Pausen einlege. Aber wenn ihr zu der Art von Mensch gehört, die viele Pausen machen, solltet ihr die Pausen aktiv nutzen, um anderen produktiven Gewohnheiten nachzugehen. Jeden Tag ein Kapitel eines Buches zu lesen ist zum Beispiel eine gesunde Angewohnheit, da ihr euren Wortschatz erweitern könnt und lernt, euch besser auszudrücken. 20 Minuten Nachrichten lesen eignet sich für diejenigen, die weniger Allgemeinwissen besitzen. Und Meditieren kann Menschen helfen, die unter Stress und Schlafstörungen leiden.


7. Gesund leben fördert die Produktivität


Jedem ist klar, dass man sich motivierter nach einer gesunden Mahlzeit oder einer Sport-Session motivierter fühlt. Viel zu oft höre ich von Freunden, dass sie nicht genug Zeit für Sport oder gesundes Kochen finden. Ich sage: Nehmt euch die Zeit, denn sie wird eure Produktivität in nur einer Stunde verdoppeln. Fettige Mahlzeiten wie eine Tiefkühlpizza oder ein Döner um die Ecke sind schnell auf dem Teller gezaubert, doch unser Darm wird dabei aktiviert und benötigt für seine Arbeit eine stärkere Durchblutung, die zur Mittagsmüdigkeit führt. Viel besser ist also eine ausgewogene, leichte Mahlzeit wie zum Beispiel ein Müsli, ein Salat oder ein Falafel Wrap, da sie euch mit Energie aufpumpen und darüber hinaus auch einfach gesünder für euren Körper sind. Die fettigen Mahlzeiten können wir dann gerne auf das Wochenende verschieben. Man muss ja nicht jeden Tag produktiv sein.


Das A und O für einen motivierten Tag ist ein stressfreier Start in den Tag und produktive Gewohnheiten über den Tag. Wenn ihr diese Tipps beherzigt, sorgt ihr euch auch gleichzeitig um euer persönliches Wohlbefinden. Denn Self Care und Motivation gehen Hand in Hand.🧡

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